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Im Tau des Morgens - Highlights japanischer Keramik aus 160 Jahren

Hetjens Museum Düsseldorf

 

Die Herstellung von Keramik wird in Japan besonders hoch angesehen. Anlässlich des 160-jährigen Jubiläums der deutsch-japanischen Freundschaft zeigt das Hetjens – Deutsches Keramikmuseum ausgewählte Exponate japanischer Keramikkunst aus drei Jahrhunderten, darunter Gefäßkeramiken aus der Sammlung Prof. Helmut Hentrichs.

Nach über 200 Jahren der Abschließung Japans ebnete die Wiederaufnahme der Handelsbeziehung mit dem Westen auch den Weg für einen bis dato nicht gekannten kulturellen Austausch. Vor allem die elfenbeinfarbenen Satsuma-Keramiken mit ihren prächtigen Malereien erregten auf den Weltausstellungen in Wien (1873) und Philadelphia (1876) großes Aufsehen und entwickelten sich zu wahren Exportschlagern.

Im 20. Jahrhundert dienten die Schöpfungen japanischer Studiokeramiker zahlreichen westlichen Kolleginnen und Kollegen als Inspiration. Hier gilt Kanjirō Kawai gilt als einer der wegweisenden Töpfer Japans, die während der mingei-Bewegung (民芸, wörtl. „Kunst des Volkes“) die traditionelle Volkskunst zu einer neuen Blüte getrieben hatten. Europäische Keramikerinnen und Keramiker orientierten sich in den kommenden Jahrzehnten und bis heute an der japanischen Ästhetik und den traditionsreichen Herstellungstechniken wie dem Raku-Brand.

 

Die Ausstellung findet in Kooperation mit dem EKŌ-Haus, Düsseldorf statt.

 

09. September 2021 – 06. Februar 2022

 

www.duesseldorf.de/hetjens

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